Vorschule

Vorschule ist auf jeden Fall nicht Schule im Kindergarten, d.h. wir lernen nicht lesen, schreiben oder rechnen im schulischen Sinn. Wir möchten den Kindern mit der Vorschule Hilfe und Unterstüt­zung zum Einleben und Zurechtfinden in der Schule geben. Dazu nutzen wir die natürlichen Verhaltensweisen der Kinder, wie Neugier und Wissbegierde.

Sie sollen folgende wichtige Grundvoraussetzungen üben:

  • Motorik und Bewegung
  • Sprache und Sprechverhalten
  • Zahl- und Mengenbegriff
  • Wahrnehmung
  • Denkfähigkeit und Kenntnisse
  • Gedächtnis und Merkfähigkeit
  • Leistungs- und Arbeitsverhalten
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Psychischer Zustand und Indivdualverhalten
  • Sozialverhalten

Dies alles soll den Kindern spielerisch nahe gebracht werden, denn dies wird auch in den ersten Schuljahren so praktiziert. Auf die Sprachentwicklung und insbesondere auf das Erlernen der deutschen Sprache legen wir großen Wert. Hierzu verwen­den wir das Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“.
 
Besuch einer Unterrichtsstunde der ersten Klasse in der Conrad-Celtis-Schule
Am Ende eines Kindergartenjahres haben wir die Möglichkeit, an einer Unterrichtsstunde der ersten Klasse teilzunehmen. Dort zeigen uns die Erstklässler, was alles im ersten Schuljahr erlernt wird: lesen, rechnen, schreiben, malen, singen und vie­les mehr.

Erfahrung im Umgang mit einem Computer
Wir leben in einem Computerzeitalter, das zunehmend von mul­timedialen Technologien und der Vernetzung mit dem Internet geprägt ist. Deshalb erachten wir es als wichtig, unseren Kin­dern den Umgang mit einem PC zu ermöglichen. Kinder sind vom Computer fasziniert und gehen unbefangen damit um. Un­ter Verwendung von lehrreichen Spielen, wie „Löwenzahn“ oder die „Maus“ (bekannt aus Funk und Fernsehen), können die Kin­der nicht nur den Umgang mit der Maus, sondern auch logi­sches Denken oder das Erkennen von Zusammenhängen erler­nen. Natürlich sind wir bestrebt, dass das Spiel und die soziale Kommunikation dabei immer noch im Vordergrund stehen. Des­halb achten wir darauf, dass die Kinder nur im Freispiel und da­bei nicht länger als 15 bis 20 Minuten am PC sitzen.